Ein kunstphilosophischer Rück- und Ausblick mit Mag. Anna Hanke
„Ich warf ihnen den Flaschentrockner und das Pissoir ins Gesicht als eine Herausforderung – und jetzt kommen sie und bewundern es für die ästhetische Schönheit.“ – Marcel Duchamp
Seit über hundert Jahren revoltiert die Kunst gegen ihren eigenen Ursprung. Diese Entwicklungen gingen nicht spurlos an ihr vorüber. Der Vortrag geht zurück zu den Anfängen moderner Kunst und ergründet, in welcher gesellschaftlichen Stimmung sie entstand. Ausgehend von den Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts wird nachgezeichnet, wie Provokation und Regelbruch zu künstlerischen Werten wurden, welche Lücken die abstrakte Kunst zu füllen versucht und wie sich das Verhältnis zwischen Kunstwerk, Künstler und Publikum nachhaltig veränderte.
Bei einem Büffet mit Erfrischungen und belegten Brötchen klingt der Abend aus.
Unkostenbeitrag: € 15,–

