Das Datum der Veranstaltung wird rechtzeitig bekanntgegeben!
Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden geopolitischen und geoökonomischen Umbruch. Vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht verschieben sich die globalen Kräfteverhältnisse seit Jahrzehnten sichtbar: Stellten Europa und die USA in den 1960er Jahren noch rund 60 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung, so liegt ihr Anteil heute bei etwa 40 Prozent – Tendenz sinkend. Die westlich dominierte Hegemonialstellung schwindet, neue Allianzen – Stichwort BRICS – bilden sich. Eine unipolare Weltordnung weicht zunehmend einer multipolaren.
Im Lichte dieser Entwicklungen wird der Referent eine Standortbestimmung Europas, respektive der deutschsprachigen Länder vornehmen, wobei folgende Fragen im Zentrum stehen: Kann ein ökonomischer Anschluss an die Weltwirtschaft gelingen? Welches technologische Potential steckt (noch) in Europa, welche Allianzen erscheinen zukunftsfähig und ist eine demographische Schubumkehr noch möglich? Letztlich: Welcher weltpolitische Auftrag ist für die europäischen Völker und Nationen vorgesehen und: Genügt dafür ein kleinster gemeinsamer Nenner oder braucht es einer großen Vision?
Abschließend werden die referierten Thesen am Podium diskutiert – gerne mit zahlreicher Beteiligung des Publikums!
(Bildnachweis: Wyndham, Richard; Storm over Greece; Bradford Museums and Galleries)